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Bis zum Jahr 1300 n. Chr. blieb Neuseeland von Menschen unberührt.
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Die ersten Siedler landeten im 14. Jahrhundert auf der vom Menschen unberührten
Inselwelt. Es waren Polynesier, die mit Kanus von den Fidschis, Tonga, und anderen
Bereichen der polynesischen Welt kamen, um im Land der langen weißen Wolke eine neue
Existenz zu gründen.
Der erste Europäer, der Neuseeland betrat war der Holländer Abel Tasman (*1603 in Lutjegast, Groningen †10. Oktober 1659 in Batavia, Java).
Im Dezember 1642 landete in er der Golden Bay,
im Norden der Südinsel, wurde jedoch von den Maori angegriffen und floh wieder von der Insel.
Die Besiedlung begann im großen Stil erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Es waren fast ausschließlich Engländer,
die sich zunächst auf der Südinsel
niederließen, einige Jahre später auch auf der Nordinsel. Dort kam es schnell zu Konflikten mit den Polynesiern.
Die Maoris fühlten sich von den Siedlern bedrängt und stzten sich zur Wehr.
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Der Vertrag von Waitangi:
Aufgrund der englischen Übermacht verzichteten
die Maori-Häuptlinge im Jahr 1840 im Vertrag
von Waitangi zu Gunsten der englischen Krone
auf die Oberhoheit im Land. Dies stoppte jedoch
die weitere Landnahme der Europäer nicht.
Daraufhin kam es zum offenen Krieg zwischen
Maoris und Pakeha (Europäern), in dem die
Maori unterlegen waren und blutig unterdrückt wurden.
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Neuseeland ist Mitglied im Commonwealth of Nations. Damit wurde der Kolonialstatus überwunden. Ab 1931 wurde dem
Land durch das britische Parlament die vollständige Unabhängigkeit zuerkannt. Von Neuseeland selbst wurde sie allerdings erst
im Jahr 1947 akzeptiert.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierten zwei große Parteien die neuseeländische Politik: die National Party und die
Labour Party. Die politischen Unterschiede waren nicht gravierend.
Im so genannten "Kiwi-Paradies", dem "Garten Großbritanniens", entwickelte sich ein ökonomischer Sozialismus, der
fast alle Wirtschaftsbereiche staatlicher Kontrolle unterwarf. Subventionen, Zollschranken und Devisenbewirtschaftung
bewahrten Neuseeland vor lästiger Auslandskonkurrenz und schufen künstlich einen Lebensstandard der Superlative, der
in den fünfziger Jahren nur noch von der Schweiz übertroffen wurde.
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Das Mutterland Großbritannien nahm den Neuseeländern im 20.Jahrhundert bis zu 90 Prozent der erwirtschafteten Agrarproduktion ab.
Dadurch wurde ein hoher Wohlstand in der neuseeländischen Bevölkerung geschaffen, der jedoch mit dem Beitritt des Vereinigten
Königreiches in die Europäische Gemeinschaft im Jahr 1973 abrupt endete. Es dauerte etwa ein Jahrzehnt, bis sich der Pazifikstaat
von diesem wirtschaftlichen Schlag erholen konnte. Es folgten eine Umstrukturierung in der Wirtschaft und massive Einsparungen
im Sozialsystem. Seit Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts setzt das Land auf den Tourismus.
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